Was du vermutlich wissen willst, bevor du schreibst
Die Fragen unten kommen in fast jedem Erstgespräch - meistens erst spät und vorsichtig. Sie hier vorab zu beantworten spart uns beiden Zeit. Wo die ehrliche Antwort unbequem ist, steht sie trotzdem so da.
Fragen zur Zusammenarbeit
Wem gehören Domain, Server und Zugänge?
Dir. Domain und Hosting laufen von Anfang an auf deinen Namen und dein Konto - ich bekomme lediglich einen technischen Zugang. Das ist kein Detail: Es bedeutet, dass es nichts zu übertragen gibt, wenn wir irgendwann getrennte Wege gehen. Der häufigste hässliche Streit in dieser Branche entsteht daraus, dass die Domain beim Dienstleister liegt. Bei mir kann er nicht entstehen.
Wer kauft die Hardware - du oder wir?
Du, und das ist für dich günstiger. Ich arbeite als Kleinunternehmer und kann die Umsatzsteuer auf Einkäufe nicht geltend machen. Kaufe ich einen Rechner für dich, zahle ich die Steuer mit und muss sie weiterberechnen - du bekommst sie dann nicht zurück. Kaufst du selbst, ziehst du die Vorsteuer wie gewohnt ab. Bei einem Gerät für 1.000 Euro netto sind das rund 190 Euro Unterschied, ohne dass irgendjemand etwas davon hätte. Ich stelle dir die Einkaufsliste zusammen, berate bei der Auswahl und richte alles ein. Zur Größenordnung, damit du planen kannst: Für ein Dashboard oder eine Website reicht meist ein kleiner Server für 300 bis 600 Euro oder ein Hosting-Vertrag ab etwa 5 Euro im Monat. Ein Assistent, der ein Sprachmodell lokal rechnet, braucht eine Grafikkarte und liegt je nach Anzahl der Nutzer bei 1.200 bis 3.000 Euro einmalig. Das sind Anschaffungen bei dir, keine Rechnung von mir.
Läuft das bei uns oder bei dir?
Bei euch. Das ist der ganze Punkt: Eure Dokumente und Daten bleiben auf einem Gerät in euren Räumen. Auch bei der laufenden Betreuung ändert sich daran nichts - die Wartung läuft über einen abgesicherten Fernzugang, den ihr jederzeit schließen könnt. Ich betreibe nichts für euch und speichere nichts von euch.
Was passiert, wenn wir uns trennen?
Nichts, was dich behindert. Alles steht bereits auf deinen Namen, die Zugänge hast du, die Dokumentation auch. Bei der Übergabe-Variante ist das ohnehin der geplante Endzustand; bei der Betreuung kündigst du monatlich und behältst das laufende System. Ich baue bewusst nichts, das ohne mich stehenbleibt.
Bei uns kann niemand einen Server bedienen. Geht das trotzdem?
Ja - dafür gibt es die Betreuung. Ich halte das System aktuell, überwache die Sicherungen und bin erreichbar, wenn etwas klemmt. Ehrlich gesagt: Wenn bei euch niemand ist, der so etwas anfasst, würde ich von der reinen Übergabe abraten. Ein System, das ein Jahr lang keine Aktualisierung gesehen hat, wird irgendwann teurer als die Betreuung gewesen wäre.
Woher wissen wir, dass das mehr kann als ChatGPT?
In vielen Fällen kann es weniger - ein Modell, das auf eurer Hardware läuft, ist kleiner als die größten Cloud-Modelle. Der Unterschied ist ein anderer: Es kennt eure Unterlagen, und eure Unterlagen verlassen dabei nicht das Haus. Für eine Kanzlei oder ein Büro mit Verschwiegenheitspflicht ist das keine Vorliebe, sondern die Voraussetzung dafür, dass man so ein Werkzeug überhaupt einsetzen darf.
Wie lange dauert so ein Projekt?
Zwei bis sechs Wochen ab Auftrag, je nach Umfang. Eine Website liegt eher am unteren Ende, ein Assistent mit angebundenen Dokumenten eher am oberen. Den konkreten Termin nenne ich verbindlich im Angebot, nicht erst hinterher. Und weil ich das neben dem Studium mache: Wenn ich gerade keine Kapazität habe, sage ich dir das im Erstgespräch, statt dich warten zu lassen.
Wie läuft die Bezahlung ab?
Ein fester Preis für die Einrichtung, kein Stundenmodell - du weißt vorher, was es kostet. Üblich sind vierzig bis fünfzig Prozent bei Auftragserteilung, der Rest nach Abnahme. Danach entweder ein monatlicher Betrag für die Betreuung, monatlich kündbar, oder einmalig das Übergabepaket und danach nichts mehr.
Du machst das nebenbei - was heißt das für uns?
Dass ich wenige Projekte gleichzeitig annehme und dir ehrlich sage, wann ich Zeit habe. Ich studiere noch, und das verschweige ich nicht. Der Vorteil für dich: Ich habe keine Auslastung zu füllen und rede dir deshalb nichts ein, was du nicht brauchst. Der Nachteil: Wenn du jemanden suchst, der übermorgen mit fünf Leuten anrückt, bin ich der Falsche.
Fragen zum Shop
Wie viel kostet der Versand und wie schnell kommt meine Bestellung?
Der Versand erfolgt per DHL innerhalb Deutschlands für 4,19 €, ab einem Warenkorbwert von 25 € ist er kostenlos. Da jedes Teil erst nach deiner Bestellung gedruckt wird, siehst du die voraussichtliche Fertigungsdauer schon im Warenkorb unter „Druckzeit gesamt" - der Versand folgt direkt danach, sobald der Druck fertig ist.
Wie bezahle ich im Shop?
Über PayPal. Nach dem Absenden der Bestellung bekommst du einen PayPal-Zahlungslink per E-Mail zugeschickt - erst mit Zahlungseingang geht dein Teil in die Druckwarteschlange.
Wo sehe ich, wie weit meine Bestellung ist?
Nach der Bestellung bekommst du per E-Mail einen persönlichen Link zur Statusseite unter /status, über den du den Fertigungsstand jederzeit verfolgen kannst, ohne dich irgendwo anmelden zu müssen.
Kann ich eine Bestellung zurückgeben oder widerrufen?
Das kommt auf das Teil an. Da jedes Produkt erst nach deiner Bestellung individuell gedruckt wird, ist das gesetzliche Widerrufsrecht für maßgefertigte Waren eingeschränkt - die genauen Fristen und Ausnahmen stehen in der Widerrufsbelehrung. Bei einem Fertigungsfehler oder Transportschaden meldest du dich einfach bei mir, das ist unabhängig davon.
Warum dauert die Fertigung manchmal länger?
Jedes Teil wird erst nach deiner Bestellung gedruckt, nicht aus einem Lager verschickt - es gibt keine Standardgrößen auf Vorrat. Wie lange dein Druck dauert, hängt von der aktuellen Warteschlange und der Druckzeit deines Teils ab; beides siehst du vor dem Absenden im Warenkorb.
Deine Frage steht nicht dabei? Schreib sie mir - auch das ist eine unverbindliche Anfrage, und du bekommst eine Antwort, keine Broschüre.
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